Spendenbalken zum Brunnenprojekt der HHG

Wir, die Klasse 7b der HHG, wollen durch Spenden einen Brunnen in Afrika finanzieren. In Zusammenarbeit mit der Klasse 7a sammeln wir Geld, damit die Menschen in dem Dorf Kinshanghoro nicht mehr großen Gefahren ausgesetzt sind, wenn sie den langen Weg zur Wasserquelle auf sich nehmen. Besonders die Hitze von bis zu 70°C setzt ihnen auf ihrem Fußmarsch zu, aber auch wilde Tiere wie z.B. Löwen und Elefanten stellen große Gefahren dar. Durch ihren eigenen Dorfbrunnen können die Dorfbewohner Wäsche waschen, kochen, Landwirtschaft betreiben und  - natürlich - trinken. 

Um den Brunnen zu finanzieren, führen wir in den Pausen oder während besonderer Schulereignisse Kuchenverkäufe durch oder wir starten andere Aktionen wie z.B. einen Spendenlauf. - An dem Balken können Sie nachlesen, wie nah wir unserem Ziel schon gekommen sind. Wir freuen uns über jede Unterstützung und Spende von Ihnen!

Bankverbindung: Sparkasse Duisburg, IBAN DE46 3505 0000 0251 0048 67

                          Kennwort: Brunnenprojekt

VOCALIX im Finale des "Ich bin DU" Musikwettbewerbs 2017

Im November rief die Musik-und Kunsthochschule zum zweiten Mal zusammen mit Peter Bursch unter dem Motto "Ich bin DU!" zu einem musikalischen Wettbewerb auf, um einen Song über Duisburg zu schreiben.

Beim großen Finale am Donnerstag, den 18. Mai 2017, traten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6C unter dem Namen "VOCALIX" um 19:00 Uhr im Grammatikoff am Dellplatz im Finale an. Die 14 Finalisten waren in diesem Jahr sehr unterschiedlich: Vom Rocksong und Rap bis Schlager und Songwriting war alles dabei und das Alter der Musiker/innen reichte von 12 bis 17 Jahre.

Eine Fotostrecke vom Auftritt von Vocalix finden sie hier.

Das Video zum Song des Wettbewerbs finden sie hier.

Der Literaturkurs hat mit seiner Aufführung überzeugt

Der Literaturkurs des 12. Jahrgangs der Heinrich-Heine-Gesamtschule hat mit seiner diesjährigen Aufführung ein starkes Bekenntnis zur Integration und zum friedlichen Zusammenleben unterschiedlicher Ethnien gesetzt. Dazu verlegten die Schüler, zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Monika Schiestl, die bekannte Geschichte der West-Side-Story von Leonhard Bernstein nach Duisburg und in die heutige Zeit. Dramaturgisch geschickt wurden die beiden rivalisierenden Gangs, im Stück der Schüler heißen sie die Rhine-fires und die Rhine-Kurtlar, dadurch schnell identifizierbar gemacht, dass die Rhine-fires in blauer und die Rhine-Kurtlar in roter Kleidung auftraten, während das Liebespaar Meryem, im Stück den Rhine-Kutlar zugeordnet, und Chris, im Stück den Rhine-fires zugeordnet, in weiß auftrat. Sowohl in den Requisiten als auch im Bühnenlicht wiederholten sich die drei Farben dann jeweils aussagekräftig, sodass die Zuschauer insgesamt von einer stimmige Produktion mitgerissen wurden. Die überzeugende schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller Hilal Ilhan, die Meryem mit ihrem gekonnten emotionalen Spiel auf der Bühne lebendig werden ließ, und Enes Gelleci als souveräner Darsteller des Chris wurden ergänzt durch sensibel dargestellte Charaktere der übrigen Akteure des Kurses. Zusätzlich trugen die vom Kunstkurs des Jahrgangs gestalteten und dramaturgisch passend eingesetzten expressionistischen Bühnenbilder, die vom Musikkurs gut ausgewählten und einfühlsam interpretierten Gesangsvorträge und instrumentalmusikalischen Einlagen und die im Sportkurs eingeübten dynamischen Choreographien der Tanzszenen zu dem positiven Gesamteindruck des Abends wesentlich bei. Wie im Original endet auch in der Schülerversion die Geschichte tragisch. Chris wird im Kampf zwischen den Rhine-Fires und den Rhine-Kurtlar umgebracht und ob Meryem ebenfalls in den Tod geht, lässt der Schluss der Schülerproduktion offen. So völlig unkommentiert wollten die Akteure der Heinrich-Heine-Gesamtschule die Zuschauer aber letztlich doch nicht entlassen. Deshalb ergriff der Schülersprecher der Schule Mustafa Bicici, ebenfalls Mitglied des Ensembles, nach dem begeisterten Schlussapplaus noch einmal das Wort und hielt in einer kurzen, flammenden Rede ein Plädoyer für ein friedliches, den einzelnen respektierendes und akzeptierende Miteinander der Kulturen in Duisburg und Rheinhausen. Mit seinen Worten traf er offensichtlich die Meinung nicht nur der Darsteller sondern auch des Publikums. Denn alle Anwesenden stimmten ihm mit erneutem Applaus nachdrücklich zu.                                          (Mai 2017)